Mittwoch, 5. Dezember 2018

Dezember Tagebuch 2018

Lange ist es her, dass ich ein Dezember Tagebuch, auch als "december daily" bekannt, gemacht habe. In diesem Jahr habe ich es endlich wieder einmal geschafft und tatsächlich damit begonnen! Bin gespannt, ob ich damit tatsächlich fertig werde... Die ersten Seiten jedenfalls sind schon gefüllt, dass lässt mich hoffen, dass ich es tatsächlich beenden kann!

Für mich muss ein Dezember-Tagebuch auch tatsächlich bis Silvester gehen, denn schließlich geht der Dezember ja über Weihnachten hinaus! Denn es passiert ja auch "zwischen den Jahren" noch einiges. In diesem Jahr muss ich leider arbeiten, aber wir haben trotzdem schon jetzt Einladungen zum Kaffee bekommen. Und im Moment sind meine Tage - neben dem Alltagswahnsinn mit Arbeit, Haushalt, Kindern - sowieso voll mit Weihnachtsvorbereitungen. So will auch in diesem Jahr jeden Sonntag das Krippenspiel einstudiert werden (die Kids sind wie immer toll und können schon alles!), diverse Kostüme muss ich dafür noch nähen und etliche Besorgungen sind ja auch noch zu machen... Außerdem spielt das große Kind Theater und die ganze Familie ist involviert (während der Vorstellungen Getränke und Speisen verkaufen, die mitspielenden Kinder betreuen, Kuchen backen,...), da gehen zwei ganze Adventswochenenden drauf. Und eine kurze Reise werden wir auch noch unternehmen!

Es gibt also genug, womit ich mein Dezember Tagebuch füllen kann!


Das Cover des Dezember Tagebuchs


Schön warm einpacken, ist kalt draussen!


Witzigerweise hatte ich mein Cover gerade fertig, als ich die neue Challenge von Challenge up your life gesehen habe. Und es passt haargenau dazu, denn das Thema dort ist "Wintertiere". Deshalb nehme ich auch dieses Mal wieder teil, wenn ich es auch auf den allerletzten Drücker endlich geschafft habe, die Fotos zu machen und hochzuladen.

Und, womit seid ihr so beschäftigt?

Dienstag, 20. November 2018

Geburtstag! {CHALLENGE}


Die 100. Challenge auf dem Blog Challenge up your life lautet: "Jubiläum - Feier".

Wie passend, dass mein Schwager gerade da Geburtstag hatte und ich noch ein passendes Kärtchen für die Gutscheinkarte brauchte...

Und was passt besser zur Party als Luftballons
und Partygetränke?


Für die Luftballons und auch für die Gläser habe ich ein Aquarellpapier mit verschiedenen Farben bemalt, bekleckert und besprüht und dann - nach dem Trocknen - ausgestanzt.


Hinter den Gläsern klebt Transparentpapier, das ich mit Aquarellfarben bemalt habe um ein "Getränk herzustellen".




Innen hatte die Karte Platz für die Gutscheinkarte und einen kleinen Text.

Und, wann seid ihr das letzte Mal auf einer Party gewesen, so mit Luftballons und Partygetränk?


Nachtrag: Ich freue mich riesig, denn ich habe mit dieser Karte tatsächlich bei Challenge up your life gewonnen! Ich bin schon so gespannt, welcher der Preise mich in den nächsten Tagen erreichen wird...

 

Liebes Challenge up your life-Team - herzlichen Dank!! 

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Scrapbooking: Nürnberg [Challenge]




Auf dem Heimweg unseres Roadtrips 2017 haben wir noch einige Tage in Nürnberg Halt gemacht und sind viel durch die Stadt gestromert. Dabei kamen wir auch am Henkersteg vorbei. Dabei gelang mir ein schönes Motiv, das förmlich nach einem Layout schrie. Lange schon hatte ich das Bild ausgedruckt (der Fotodrucker einer Drogerie in der Nähe ist schon lange mit mir per du...), doch mir fehlte noch der passende Sketch um das Bild auch tatsächlich zu verarbeiten.

Die Challenge #99 auf Challenge up your life hat mir nun den passenden Schubs verpasst und wie das dann immer so ist, ging es nun ganz einfach.

Aber seht selbst!

Das Layout hat das klassische Maß von 12" x 12", das ich immer noch am liebsten mag.


Das halbrunde Blumenmuster habe ich mit einem
Stencil und Strukturpaste aufgetragen.


Und diese Blumen sind gestempelt, mit Aquarellstiften ausgemalt und dann mit Hand ausgeschnitten. Das ist ein bisschen Fitzelarbeit, lohnt sich aber.


Ja, Nürnberg im Sommer ist eine gute Idee,
es gibt wirklich schöne Ecken!




Der Sketch, der die Vorlage bildet, sieht so aus:

Alles zu dieser Challenge findet ihr auf:
Challenge up your life challenge#99

Edit:

Das Layout hat mir einen Platz in den Top 3 beschert (nicht so schwer, wenn es einen Sieger und 3 Top-3 Plätze gibt bei 4 Teilnehmern...)  Hat trotzdem großen Spaß gemacht, teilzunehmen!

Sonntag, 28. Oktober 2018

Let's go!

Wenn die Tage wieder kalt werden und der Abend schon viel früher beginnt, dann ist wieder viel mehr Zeit, um kreativ zu sein!

Und Kreativ-Zeit heißt bei mir oft Layout-Zeit. So auch dieses Mal. Ein Foto von mir selbst wollte ich schon lange verarbeiten, aber irgendwie fand sich kein passender Hintergrund. Ich hab's immer mal wieder probiert und dann das Foto doch wieder weg gelegt. Vielleicht fand ich es auch einfach merkwürdig, nur mich selbst auf ein Layout zu bringen, keine Ahnung. Jetzt ist es jedenfalls fertig und ich bin sehr happy damit.


Das Bild ist übrigens auf meinem Lieblingsberg
in Österreich entstanden. Ist schon eine Weile her.

Diese Rosen habe ich ausgestanzt und dann mit Aquarellfarbe angemalt. Die Federn sind mit einem Stencil (Schablone) und Strukturpaste entstanden. Irgendwie fand ich sie passend zum Bild. Vielleicht, weil ich mich da oben auf dem Berg viel leichter fühle als im Alltag. Leicht wie eine Feder.



Und hier wiederholt sich die Feder auch gleich noch mal.


Habt ihr auch einen Platz, der euch so leicht macht?

Samstag, 20. Oktober 2018

Wie wir (fast) ein Filmset gecrasht haben

Sizilien ist ganz schön bergig. Zumindest um die Gegend rund um Noto im Südosten der Insel. Immer wieder sehen wir tiefe Schluchten, als wir etwas in das "Hinterland" abbogen und die großen Straßen verlassen haben. In den Felswänden der Schluchten sind sie allgegenwärtig: Höhlen. Höhlenwohnungen, Höhlengräber und sogar eine Höhlenschule.

Grund genug für uns, sich das ganze einmal näher anzusehen. Wir fahren zur Cava d'Ispica, eine ca 13 km lange Schlucht. Manche der Höhlenwohnungen, die sich dort befinden, waren wohl bis 1935 sogar noch bewohnt!

Wir zahlen unseren Eintritt und werden schon gleich am Eingang darauf hingewiesen, dass hier heute Dreharbeiten stattfinden, werden aber herzlich hereingebeten.

Zuerst sehen wir uns die Nekropole an. In dieser Grabkammer sind die Gräber dicht an dicht in den Stein gehauen. Wir fragen uns, wie die Menschen da wohl hineingelegt wurden und wie das immer gepasst hat, denn die Grabmulden sind alle unterschiedlich groß. Ob man das Grab genau an den zu bestattenden Körper angepasst hat? Spannende Sache!

Bis tief in den Fels hinein sind überall
die Grabkammern zu erkennen.

Hier stehen wir lange und überlegen, wie die Menschen
wohl bestattet wurden. Die unterschiedlichen
Größen sind schon auffällig, oder?

Dann gehen wir weiter über das Gelände und erreichen als nächstes die Felsenkirche. Die kann das geübte Auge daran erkennen, dass an den Wänden Malereien zu sehen sind. Wir tun uns sehr schwer damit, entdecken aber schließlich doch etwas, das ein wenig aussieht wie Farbreste.


Die große Öffnung oben zwischen dem Fernweh-Futter-Vater
und den Fernweh-Futter-Kindern soll die Kirche gewesen sein.


Die Höhlenwohnungen

Wir sehen uns ausgiebig um und wollen dann eigentlich weiter gehen, Richtung Höhlenschule. Doch da kommt plötzlich ein Mann auf uns zugeschossen und bedeutet uns ganz hektisch, leise zu sein. Er spricht nur italienisch, kein englisch oder deutsch. Mein italienisch ist sehr, sehr dürftig, doch was er will, haben wir schon an seinen Zeichen verstanden: Hier wird der Film gedreht. Weitergehen ist derzeit nicht möglich - wir müssen warten, bis die Szene im Kasten ist. Durch die Bäume hindurch können wir das Filmset sehen. Doch der Mann scheucht uns wie eine Fliege, die zum Küchenfenster hereinkam und wieder hinaus soll, zurück. An der nächsten Weggabelung bedeutet er uns, zu warten. Wir nutzen die Zeit und machen eine Trinkpause. Von der Ferne dringen die Regieanweisungen zu uns herüber. Der Mann bleibt bei uns, scheinbar wurde er als unser persönlicher Aufpasser abgestellt. Und dann winkt er uns ganz emsig, wir sollen ihm folgen, aber leise! Finger an die Lippen funktioniert in jeder Sprache...


Dort, zwischen den Bäumen, wenn man dem Weg in der Mitte
des Bildes folgt, dort befand sich das Filmset. Wir wurden links
herum an den Bäumen vorbei geführt.


Und wieder müssen wir warten. Dann ist die Szene abgedreht und während die nächsten Regieanweisungen fallen und das Set für die nächste Szene hergerichtet wird (irgendwie müssen die Schauspieler alle Schirme über sich halten, obwohl es gar nicht regnet), latschen wir mitten durchs Filmset. Unser Aufpasser vorne weg, wir im Gänsemarsch hinterher. Mitten durch. Zwischen den Schirm-tragenden Schauspielern und der Regie. Das große Fernweh-Futter-Kind wäre am liebsten stehen geblieben und sagt bedauernd: "Ich würde so gerne auch mal in einem Film mitspielen." Tja, meine Liebe - vorerst musst du dich mit deinen Theaterrollen begnügen...

Unser Aufpasser führt uns zur Höhlenschule, bei der freilich sehr viel Fantasie gefragt ist, um diese als solche zu erkennen. Was ich meine, zeigt am Besten dieses Bild:


Die Fernweh-Futter-Familie in der Schule. Aha.
Rundum sind solche "Bänke" - mehr gibt es nicht zu sehen.
Vielleicht konnten das die letzten Höhlenbewohner 1935 noch verraten...

Nebenan gibt es noch einen "Waschraum" für die Schüler. Wir sehen uns ausgiebig um, was trotzdem schnell geht, denn viel gibt es einfach nicht zu sehen. Doch als wir weiter gehen wollen, werden wir mal wieder ausgebremst - nix da, die Dreharbeiten gehen weiter. Wir ergeben uns in unser Schicksal und holen Kekse und die Getränke raus. Picknicken wir eben ein wenig. Unser Aufpasser verschwindet, als er sieht, das wir nicht gedenken, das Filmset spontan zu crashen (wenn der wüsste, wie sehr es uns in den Fingern juckt, genau DAS zu tun!). Doch wir hätten uns sowieso zu früh gefreut - er hat dafür eine andere Person als Aufpasser abgestellt. Wir denken noch, dass "unser" Aufpasser evtl. einem menschliches Bedürfnis nachgehen muss, denn er verschwindet zwischen den Bäumen. Doch ein paar Minuten später werden wir eines Besseren belehrt. 

Unser Aufpasser ist zwischen den Bäumen verschwunden, um uns Walnüsse zu holen! Zwei große Hände voll bringt er uns. Mit Gesten bedeutet er uns, die Nüsse mit Steinen aufzuhauen. Wir fühlen uns wie die Steinzeitmenschen, so mitten in den Höhlen mit Steinwerkzeug zu hantieren! Und während die anderen sich die Nüsse schmecken lassen, diene ich selbst als Nahrungsquelle. Ich werde gerade von den Mücken verspeist und sprühe mich hektisch mit Desinfektionsmittel ein - etwas anderes habe ich nicht dabei. Aber es hilft, die Mücken lassen von mir ab.


Walnüsse für uns!


Die restlichen Nüsse packen wir dann schnell ein, denn unser Aufpasser führt uns nun durchs Filmset zurück, die nächste Szene ist gerade abgedreht.

Als er sieht, dass wir wirklich zum Ausgang gehen, verabschiedet er sich und läuft schnellen Schrittes davon.

Und die Nüsse liegen nun auf unserem Küchentisch, denn die haben wir im Koffer mit nach Hause genommen, damit wir an einem gemütlichen Herbstabend noch einmal daran denken können, wie wir durch das Filmset gelaufen sind.



Diese Reise fand statt im Oktober 2018.

Hinweis: Diese Reise/dieser Ausflug wurde von mir komplett selbst bezahlt, ich gehe grundsätzlich keine Kooperationen ein. Ich berichte einfach so von Ausflügen oder Reisen, die wir unternommen haben, einfach, weil es mir Spaß macht - ganz ohne das ich dafür bezahlt werde. Der Bericht ist meine eigene Meinung, die durch nichts beeinflusst wurde. Und ob ihr das ganze als "Werbung" einstufen wollt, dürft ihr ganz alleine entscheiden!

Freitag, 5. Oktober 2018

lila Rosen

Da mir das Experimentieren mit Aquarellfarben gerade Spaß macht, habe ich noch ein bisschen weiter übt und so ist diese Karte entstanden:


Die Rosen sind lila und mit weißer Glitzer-Aquarellfarbe bemalt. Das sieht man nicht soooo doll, jedoch erhält die Rose dadurch einen zarten Schimmer.


Und einen edlen Anstrich erhält die Karte durch die vielen goldenen Flecken.



Leider hat der blöde Stempel "Zum Geburtstag" nicht getan, was ich wollte. Und so war der erste Abdruck total daneben gegangen. Blöd halt, wenn er direkt auf die Karte gestempelt wurde. Jetzt hat die Karte eine Banderole erhalten, auf der der Spruch steht. Damit es aussieht, als sei das so gewollt, habe ich sie mit Abstandshaltern aufgeklebt. Ich hoffe, es fällt nicht mehr auf?


Dienstag, 2. Oktober 2018

Herbstbunte Geburtstagsgrüße

Wenn man im goldenen Oktober Geburtstag hat und auch noch 80 Jahre alt wird, muss das gefeiert werden! Da liegt es nahe, den goldenen Schimmer mit auf die Karte zu bringen, oder?




Für die Blätter habe ich zuerst Aquarellpapier mit verschiedenen Aquarellfarben eingefärbt und mit dem Goldspray besprüht. Nach dem Trocknen habe ich die Blätter ausgestanzt. So entstanden die verschieden getönten Blätter. Wie in der Natur - da gleicht auch kein Blatt dem anderen.



Genießt den Oktober!