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Donnerstag, 5. Mai 2016

Reisebegegnungen - Blogparade-Beitrag

Hallo Ihr Lieben!

Mit diesem kleinen Post über eine Reisebegegnung möchte ich an einer Blogparade teilnehmen: auf dem Blog Heldenwetter läuft noch bis zum 20.5.2016 eine Blogparade zum Thema "Reisebegegnungen".

Auf Reisen begegnet man den verschiedensten Menschen. Leute, die schnell vergessen gehen, weil nichts besonderes von dieser Begegnung in Erinnerung bleibt. Oder auch Menschen, die bei einer flüchtigen Begegnung dennoch ihre Spuren hinterlassen. 

Da wir überwiegend in Ferienwohnungen nächtigen, sind die Begegnungen mit anderen Menschen manchmal etwas begrenzt. Klar begegnen wir anderen Leuten, aber dies nur für kurze Zeit. Danach sind wir wieder für uns. Ich versuche immer mehr, offen auf die Leute zu zugehen, fällt mir jedoch nicht immer so leicht. Aber ich arbeite dran! Dafür sind übrigens auch die Übernachtungen in Jugendherbergen hervorragend geeignet...

Eine Begegnung, die mir in wirklich guter Erinnerung geblieben ist, zaubert mir immer wieder ein Schmunzeln in die Mundwinkel, wenn ich daran denke. Es ist schon einige Jahre her, ich glaube, es war 2004. 

Damals waren wir noch kinderlos, aber als Ehepaar unterwegs. Eine Reise führte uns für einige Tage nach Amsterdam. Wir hatten ein sehr nettes und gutes Hotel in zentraler Lage - jedoch habe ich den Namen nicht notiert und daher längst vergessen. Der Fernseher hatte keinen Knopf mehr für die Lautstärkenreglung - zumindest nicht für´s leiser stellen, der war abgebrochen. Und so wurde er mit jedem Mal, wenn wir ihn abends kurz anschalteten, lauter. Wir wollten nur die neuesten Nachrichten und einen Wetterbericht über den Videotext abrufen - Mobiltelefon hatten wir damals noch nicht. Also schnell Fernseher an, Ohren zugehalten, Seiten abgerufen und gleich wieder aus. Das muss das ganze Hotel gehört haben...



Die witzige Begegnung jedoch fand im Zentrum Amsterdams statt. Für die tägliche Erkundung der Sehenswürdigkeiten, Museen und der ganzen Stadt brauchten wir natürlich auch etwas zum trinken. Ein kleiner Supermarkt war schnell gefunden und wir holten uns eine zwei-Liter Flasche Cola. Die sollte für´s erste reichen. Wir zahlten bei einem sehr netten Kassierer und verließen den Laden. 

Wieder auf der Straße, wollten wir die Cola-Flasche in unseren Rucksack packen. Dabei merkten wir, dass wir ganz vergessen hatten, die Flasche vom Vortag abzugeben, wie wir es eigentlich geplant hatten. Die leere Flasche vom Vortag war genau identisch mit der gerade eben erworbenen Flasche - nur eben leer.

Also volle Flasche in den Rucksack, leere Flasche in die Hand und wieder rein in den Laden, Flasche abgeben. 

Der Kassierer starrte meinen Mann völlig entgeistert an, als er ihm die Flasche reichte. Der Mund blieb offen stehen, er war total entsetzt. Wir wussten nicht, was das Problem war.

"Two liters in one minute?", fragte der Kassierer fassungslos. Und da verstanden wir - er dachte, wir hätten die eben gerade gekaufte Flasche in den wenigen Sekunden zwischen Verlassen und erneutem Betreten des Ladens ausgetrunken!
Wir haben sehr gelacht - und ihn selbstverständlich über den tatsächlichen Sachverhalt aufgeklärt.

Ich hoffe, ihr könnt euch das Gesicht des Verkäufers gut vorstellen und habt auch ein bisschen geschmunzelt...


Bis bald, eure Nina

Kommentare:

Ariane hat gesagt…

Hehe, schöne Geschichte :) Vielen Dank für die Teilnahme an meiner Blogparade!

Nina hat gesagt…

Das hat Spaß gemacht, danke, dass ich mit machen darf!