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Sonntag, 26. Juni 2016

Der schönste See ist der Gardasee

Hallo Ihr Lieben!

Sommerzeit ist Zeit für's Wasser. Zeit für's Meer oder Zeit für einen See. Findet ihr nicht auch? Irgendwie gehört Wasser einfach zum Sommerfeeling dazu.

Nun finden auch andere Blogger, dass ein See zum Sommer gehört und suchen die Lieblingsseen ihrer Leser.

So zum Beispiel Sina vom Blog Herr Bohne vom Land mit der Juni-Aufgabe. Oder auch Stefanie von Family Escapes.

Und so möchte ich euch meinen Lieblingssee vorstellen. Ich sollte vielleicht vorausschicken, dass ich schon lange nicht mehr an diesem See war und die Fotos noch analog gemacht wurden. Ich habe sie nun einfach abfotografiert und ein bisschen bearbeitet und finde, man kann sie so durchaus zeigen.

Mein Lieblingssee ist der Lago di Garda in Bella Italia. Der Gardasee ist der größte See Italiens. Und wenn ich mir vorstelle, dass er an seiner tiefsten Stelle 346 Meter tief ist, bin ich ganz schön beeindruckt. Das ist ziemlich tief, finde ich. Zumindest für einen See von knapp 370 km² Größe. 

Wir waren zweimal am Gardasee, einmal oben in Malcesine und einmal unten in Peschiera des Garda. Das könnt ihr an den Pfeilen sehen, übrigens...


Erst mal zeige ich euch aber die erste Seite unseres Fotoalbums. Das oben ist eine Telefonkarte, kennt ihr die noch? Handy, Smartphone und Co. gab es (zumindest bei uns zu Hause) noch nicht. 

Und ja, das unten sind Lire-Scheine - den Euro gab es damals noch nicht... (Jaaaa, nur noch wenige Monate trennten uns von der Euro-Einführung, ich weiß, aber trotzdem!) 

Und das Wort "Fotobuch" hatte ich damals auch noch nie gehört. Wir haben die Fotos immer gemeinsam eingeklebt und so noch viel länger was vom Urlaub gehabt. Das war immer richtig schön!



Total toll am Gardasee finde ich, dass man italienisches Flair hat und trotzdem Berge im Hintergrund, die man eher nicht gleich auf dem Schirm hat, wenn man an Italien denkt. 

Dies hier ist zum Beispiel ein total typischer italienischer Ort, finde ich. Das ist Malcesine. Wundervolle kleine mittelalterliche Gassen mit italienischem Charme und ein netter Hafen. 

In einer der Seitengassen haben wir ein kleines Restaurant gefunden, in das sich sonst keine Touristen verirrt haben. Nur Einheimische und südländisches Temperament. Und wir. Mittendrin.

Der Wirt hat Limonenschnaps verteilt, eine Runde für alle. Und wenn er gut drauf war, konnten das auch noch mal zwei, drei Runden mehr werden... Wir haben uns so wohl gefühlt dort und waren jeden Abend dort. Und das nicht nur wegen der Schnaps-Runden!


Malcesine

Über Malcesine thront ein schönes Scaligerkastell. Heute ist dort ein Museum untergebracht, das wir auch besucht haben. Auch Goethe war übrigens auf seiner Italienreise in Malcesine und war sehr angetan von dem schönen Ort - wie wir auch.



Abends war die Stimmung mitunter sehr dramatisch. Stundenlang sind wir einfach nur am See spazieren gegangen.



Das auf dem Bild bin ich, aber das habt ihr sicher erkannt. Ich habe ja derzeit wieder die gleiche Frisur wie damals. Und witzigerweise gibt es auch die Regenjacke immer noch... Und sie ist immer noch wasserdicht!



Seht ihr, was ich meinte? Auf der einen Seite der italienische Lebensstil und dann die Berge. Schön, oder?
 


Wir haben von Malcesine aus Ausflüge nach Garda, Riva del Garda, in eine tolle Grotte/Höhle bei Riva del Garda und zum Lago di Tenno gemacht. Wir haben die Fähre über den See nach Limone genommen und uns dort umgeschaut. Wir waren in Torri del Benaco und haben das Scaligerkastell dort besucht und über das heute noch betriebene Zitronengewächshaus an den Burgmauern gestaunt - immerhin wird es seit 1760 unterhalten!

An der anderen Seite des Sees, ganz im Süden bei Peschiera del Garda war es genauso schön. Von dort aus haben wir Verona besucht und Venedig. Doch das soll heute nicht Thema sein, denn heute geht es ja um den See.


Peschiera del Garda in der Abenddämmerung

Grotte di Catullo in Sirmione
Besonders die Grotte di Catullo aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. hat uns sehr beeindruckt. Einige der 64 Arkaden wurden wieder aufgebaut und man kann zwischen den Säulen und Arkadebögen umherwandern. Vermutlich handelte es sich hierbei um ein Theralbad oder Sanatorium.

Sirmione war bei unserem Besuch komplett autofrei. Man musste ein Stück außerhalb parken und dann zu Fuß in die Stadt laufen. Ob das heute noch so ist, habe ich leider über das Internet nicht herausfinden können. Da die Gassen aber so winzig sind und Sirmione eine in den Gardasee hineinragende Halbinsel ist, gehe ich fest davon aus, dass sich nichts am autofreien Zustand geändert hat. 



Es ist viel zu lange her, dass ich an diesem wundervollen See gewesen bin!! 

Und ihr? Was ist euer Lieblingssee? Schreibt mir einen Kommentar oder macht am besten einfach bei einer der beiden genannten Blogparaden mit:

bei Sina vom Blog Herr Bohne vom Land oder bei Stefanie von Family Escapes. Denn das mache ich mit diesem Beitrag auch!

 landkind 

Bis bald und bleibt reisend!! Eure Nina

1 Kommentar:

Herr Bohne vom Land hat gesagt…

Wunderbar. Ich war auch schon als Kind das erste Mal am Gardasee und dann immer wieder. Jaaaaa, er ist so wunderschön und ich kann nur zu gut verstehen, dass es dein liebster See überhaupt ist. Wir werden unseren Bericht und die Zusammenfassung leider diesmal nicht pünktlich zum 01.07. liefern können, da wir weiterhin nur mit vier Pfoten und drei Armen am Start sind, aber sobald das Leben hier wieder im normalen Tempo weiterläuft, gehen wir online. Jetzt schon mal ein herzliches Dankeschön fürs erneute Mitmachen und bis ganz bald. Sina