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Samstag, 2. Juli 2016

Sehnsuchtsort - "Back-to-the-roots-Challenge" von Mel

Hallo Ihr Lieben!


Und schon wieder möchte ich euch etwas zeigen, das mit einer Challenge zu tun hat. Mit diesem Beitrag möchte ich bei Mel und ihrem wunderbaren Blog "Kreativsüchtig" teilnehmen!


Bei dieser Challenge geht es darum, beim scrappen auch mal ohne das ganze Schnick-Schnack auszukommen. Sondern mal nur das zu benutzen, was jeder sowieso zu Hause hat: Schere, Kleber, Cutter, Wasserfarben, Pinsel, Lineal, Tacker, Locher und sonstiges Haushaltsgerät. Also alles, was nicht speziell für's Scrapbooking gedacht ist. 

Die Idee finde ich richtig gut. Ich habe mir schon vor einiger Zeit erst mal einen "Einkaufsstopp" verordnet. Viel zu viel Kram liegt in meinen Kisten, Schubladen und Fächern. Und viel zu wenig davon benutze ich wirklich. Also werden jetzt erst mal alle Dinge verarbeitet, die sich sowieso in meinem Besitz befinden. Klappt auch ganz gut. 

Naja, ich gebe es zu - ein bisschen Papier ist doch noch neu dazu gekommen. Das brauchte ich gaaaaanz dringend. Wirklich... (Und es wird auch aktuell schon verarbeitet!)

Jedenfalls fand ich die Idee "Zurück zu den Anfängen" wirklich gut. Meine ersten Alben habe ich im zarten Alter von ca. 13 Jahren verziert und aufgehübscht - sogar erste Alben selbst gebunden habe ich damals. Nur "Scrapbooking" nannte das natürlich noch kein Mensch.

Wenn ich mir die Kommentare bei Mel so durchlese, geht das ganz vielen so. Echt lustig!



Jetzt seid ihr neugierig, wie das Layout aussieht, stimmts'?

Hier ist es schon:


Verwendet habe ich folgendes:
- Tonkarton

- Kleber
- natürlich ein Foto :-)
- Tacker
- Wasserfarben
- Pinsel
- Deckel von zwei unterschiedlichen Dosen
- Schere
- schwarzer Stift
- Architektenpapier
- ein feuchtes Papiertuch
- Cutter
- Lineal

Noch eine kurze Entstehungsgeschichte:

Ich habe ein klassisches Layout in der Größe 12" x 12" gewählt (das sind 30,5 cm x 30,5 cm).

Zuerst natürlich das Tonpapier auf die richtige Größe bringen. Das Papiertuch mit Wasser anfeuchten und damit vorsichtig in der Wasserfarbe Farbe aufnehmen. Damit habe ich dann erst mal über das Papier gewischt (die blauen Streifen im Hintergrund). Dann habe ich mit einem sehr nassen Pinsel die selbe Farbe aufgenommen und dicke Kleckse über das ganze Papier verteilt. 

In der Zeit, wo die dicken Kleckse getrocknet sind, habe ich mich am Titel versucht - das war sehr schwer. Denn mit dem Pinsel so kleine Buchstaben zu schreiben, hat mich ein wenig verzweifeln lassen... Keine Ahnung, wie oft ich das immer wieder neu geschrieben habe.

Jetzt zu der Geschichte mit den Deckeln! Den Rand der beiden Deckel habe ich mit der Wasserfarbe angemalt. 



Und dann auf das Papier gestempelt (denn richtige Stempel sind ja nicht erlaubt!).  



Ein bisschen Schnick-Schnack muss sein, daher oben die Papierchen und die Tackerklammern. Und ja, das Foto muss auch gemattet werden - das sieht sonst irgendwie komisch aus. Doch Tonpapier ist ja erlaubt!












Hier seht ihr noch mal das Foto etwas besser. Es zeigt meine heißgeliebte Planai, unseren Lieblingsberg in der Steiermark. Denn man schaut von dort aus ganz wunderbar ins Tal und auf das Dachsteinmassiv gegenüber. Das Bild lässt mich tief atmen, alles vergessen und mein Herz vor Sehnsucht verkrampfen. Eben ein Sehnsuchtsort.





Mit dem schwarzen Stift habe ich dann übrigens noch rundherum ein paar Linien gedoodelt und schon war es fertig, das Layout. Gefällt es euch?


Es sind schon wundervolle Layouts zusammengekommen, schaut doch mal bei Mel vorbei!

Bis bald, eure Nina

Kommentare:

Mel hat gesagt…

Klasse!!
Das Layout ist super geworden - die "gestempelten" Kreise mag ich besonders gern.
:-D
GLG!!

Nina hat gesagt…

Das freut mich, vielen Dank!!! Ich habe schon gedacht, das muss ich öfter mal machen: stempeln ohne Stempel. Mal sehen, was mir dazu noch alles einfällt... Oder vor die Finger fällt :-)))

Barbara hat gesagt…

Ein wunderbares Layout!
LG Barbara

Nina hat gesagt…

Liebe Barbara, herzlichen Dank!